1800 - 1900

Im Jahr 1846 finden sich die ersten Aufzeichnungen über eine Feuerwehr in Woringen. Es wird die schon bestehende Pflichtfeuerwehr erwähnt, die in diesem Jahr eine große Landesspritze kauft. Die Pflichtfeuerwehr ist eine Institution, die aufgrund einer Feuerverordnung noch aus der Zeit des Mittelalters stammt. Also noch vor der Gründung der freiwilligen Feuerwehr wird eine Saugspritze mit Zubehör angeschafft.

Gründungsjahr der freiwilligen Feuerwehr Woringen ist 1880. Der Gründung der freiwilligen Feuerwehr ging ein Erlass des königlich bayerischen Bezirksamtes Memmingen voraus, in allen Gemeinden das Feuerlöschwesen neu zu organisieren. Schon im Gründungsjahr zeichnet sich eine rege Übungstätigkeit ab. Die weiterhin bestehende Pflichtfeuerwehr beinhaltet alle Männer über 60 Jahre.
Als Gerätschaft sind zu erwähnen: Landesspritze von 1846, Saugspritze von 1874, mehr als zwei Dutzend Schläuche, zusätzlich Ausrüstung für Kommandant und Zugführer(Helm, Gurt, Haken), Seile, Karabiner, Beile, Laterne, Leitern, weiteres Zubehör. Mit diesem Gerät war die Feuerbekämpfung zweifellos noch nicht so einfach wie heutzutage.

Christian Kaiser

1880 - 1919
Der erste Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Woringen Christian Kaiser

Aus den Dienstbüchern der Freiwilligen Feuerwehr Woringen

Wortlaut aus den Dokumenten aus dem Jahre 1880:

„Die Entstehung der freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Woringen kam durch vieles bemühen von mehreren Ortsbürgern wie folgt in Stands. Am 15. August 1880 ging eine Einladung an sämtliche Ortsbürger auf abends 8 Uhr in den oberen Lokalitäten des Gasthaus zum Kreuz zur Besprechung und zur Beratung zum errichten einer freiwilligen Feuerwehr. Es sind erschienen 35 Ortsbürger. Die erschienenen Ortsbürger haben sich nach zwei stündiger Beratung sich zu keinem günstigen Beschlusse gefasst. Es haben sich zweierlei Ansichten erhaben. Eine wollte die Steiger behalten, die bei der Pflichtfeuerwehr gedient haben, andere die wollten nur Steiger vorschlagen und so kam man nach langem hin und her kämpfen zu keinem günstigen Erfolge. So ging die ganze Versammlung wieder auseinander um eine freiwillige Feuerwehr zu fungieren. Dann nahm die Gemeindeverwaltung die Sache der freiwilligen Feuerwehr in die Hand. Es wurde öffentlich bekannt gemacht, dass diejenigen Ortsbürger, welche gesonnen sind in die freiwillige Feuerwehr eintreten zu wollen, die haben sich den 15. September 1880 abends 1/2 8 Uhr im Gemeindehaus einzufinden um weitere Besprechungen über die freiwillige Feuerwehr-Sache. Es sind erschienen 32 Ortsbürger um die Sache der freiwilligen Feuerwehr anzunehmen und so wurde dann gleich fortgeschritten um die freiwillige Feuerwehr zu fungieren. Die Wahl der Charschirten und die Organisierung der freiwilligen Feuerwehr wurde den 16. September 1880 vollzogen wie folgt. 1 Vorstand, 1 Kommandanten, 1 Adjutanten, 1 Schriftführer, 1 Kassier, 2 Maschinenmeister, 3 Zugführer, 5 Steiger, 10 Spritzenmänner, 5 Rettungsmänner, 2 Hornisten."

Gründungsmitglieder der FFW Woringen

Johannes Karrer Bürgermeister geb. 08. 11. 1822
Christian Kaiser geb. 04. 12. 1851
Michael Karrer Ökonom geb. 16. 05. 1841
Phillip Kaiser Ökonom und Schreiner geb. 20. 04. 1854
Johannes Karrer Ökonom geb. 03. 02. 1846
Thomas Karrer Ökonom geb. 21. 12. 1842
Johann Ulrich Karrer Ökonom geb.03. 08. 1852
Christian Einsiedler Ökonom geb. 05. 03. 1841
Georg Wiedemaier Ökonom geb. 26. 03. 1851
Michael Karrer Ökonom geb. 10. 08. 1841
Michael Kaiser Schreiner geb. 22. 09. 1863
Ulrich Weidle Wagner geb. 11. 01. 1846
Michael Witzig Ökonom geb. 25. 04. 1857
Johannes Kleß Ökonom geb. 29. 01. 1840
Michael Rabus Ökonom und Zimmermann geb. 17. 07. 1853
Gabriel Rehklau Ökonom geb. 02. 10. 1850
Johannes Weiß Zimmermann geb. 21. 11. 1849
Johannes Wolf Maurer geb. 29. 10. 1848
Mattias Witzig Maurer geb. 29. 10. 1860
Georg Einsiedler Ökonom geb. 30. 01. 1845
Michael Schneider Ökonom geb. 31. 03. 1861
Johannes Utschik Ökonom geb.27. 07. 1863
Bartholomäus Zettler Schneidmeister unbek. Geburtsdatum
Martin Henz Schuhmachermeister geb. 26. 06. 1846
Elias Hüber Ökonom geb. 14. 09. 1861
Johannes Rabus Zimmermann geb. 08. 01. 1853
Benedikt Klotz Maler geb. 11. 06. 1861
Johannes Glatz Ökonom unbek. Geburtsdatum
Mattaus Karrer Ökonom unbek. Geburtsdatum

1881
Elf Übungen während des Jahres sind zu verzeichnen, sowie der erste Brandeinsatz im Anwesen des Braumeisters Madlener in Grönenbach, bis 1888 sollte Woringen vor Bränden verschont bleiben.

1888
Am 20.November der erste Einsatz in Woringen: Dachbrand des Bierkellers von Konrad Karrer (Nr. 64) auf dem Kellerberg. Die 64 Feuerwehrmänner mussten zeitweise mit Wassermangel kämpfen, aber Pflicht- und freiw. Feuerwehr zusammen konnten das Feuer mit Hilfe von feuchtem Moos erfolgreich bekämpfen. Die vornehmliche Aufgabe der Pflichtfeuerwehr ist das Pumpen, der Einsatz am Brandobjekt wird ausschließlich von der Freiwilligen Feuerwehr übernommen. Da das Gebäude von Wald umgeben ist, wurde es auf Anweisung der Ortsbehörde eingerissen, um weitere Gefahr für die Umgebung zu vermeiden.

1889
Totalbrand eines Heustadels von Brauereibesitzer Konrad Karrer am 15.11. in der Einöde durch Brandstiftung. 66 Mann waren im Einsatz und hatten diesmal wieder mit Wassermangel zu kämpfen, da man in der Einöde mit 20 Meter eingesetzten Schläuchen auch nicht wirklich weit kommt, im Abschlussbericht wird eine unzureichende Wasserzufuhr von der Führung bemängelt.

1892
Am 24.März brennt die Wagen-Remise von Matthäus Geiger (Woringer Einöde Nr. 66). Mutmaßliche Brandstiftung ist die Ursache. Der umgebende Stadel und in der Nähe befindliches Getreide sollte vergeblich gerettet werden durch 80 Woringer Wehrmänner und 61 Auswärtige Kameraden. Sie versuchten mit 5 Maschinen und 400 Meter Schlauch dem Feuer Herr zu werden. Die Wasserversorgung war diesmal erheblich besser, da der Bach direkt vorbeifloss. Bei der Alarmierung (zwei Uhr nachts) gab es deutliche Probleme, da nicht Sturmgeläutet wurde, sondern nur mit Trompetensignal die Kameraden geweckt wurden, dies wurde aber als unzureichend bewertet.
Tags darauf am 25.03. schon der nächste Einsatz. Waldbrand am Kronburger Berg: Ein Bodenbrand kleiner Fichten wurde durch eine brennende Zündschnur ausgelöst, diesmal wurde bei Entdeckung des Brandes (nachmittags ein Uhr) Sturmgeläutet und das Trompetensignal eingesetzt, um möglichst alle Kameraden aufmerksam zu machen. Es eilten auch tatsächlich 100 Männer zum Einsatz, diese konnten aber nicht verhindern, dass 7 ha abgebrannt sind. Zur Vernichtung des Feuers wurde kein Wasser, sondern Fichtenpflanzen hergenommen, mit denen man das Feuer ausschlug.

1893
Beim Hippeler (Matthäus Kaiser, Einöde Nr. 79½) gab es am 21. Juli einen Totalbrand im Viehstall. Das Feuer entstand durch Unvorsichtigkeit eines Dienstbuben. Erstaunlich ist schon in damaligen Zeiten eine stets bereite Wehr, meist zehn Minuten bis 15 Minuten nach Alarmierung trifft die FFW am Brandort ein. Saug- und Druckspritzen wurden eingesetzt, insgesamt 7 Maschinen mit 283 Mann zusammen mit umliegenden Feuerwehren. Die Speisung erfolgte aus dem vorbeifließendem Bach.

1894
In diesem Jahr ein Vorfall, aber kein Einsatz: Am 27.05. zerstört Blitzschlag sämtliches Vordergebäude von Maria Hörger, Witwe, Nr. 5a in den Woringer Wäldern, die Feuerwehr wurde aber nicht alarmiert!

1897
Ein Blitzschlag am 01. Juli bei Michael Klotz Nr. 25, Woringen richtet vergleichsweise geringen Schaden an, es brach kein Feuer aus, nur eine Kuh wurde vom Blitz getötet. Die Feuerwehr wurde nicht alarmiert.

1899
In diesem Jahr wieder nur ein kalter Blitzschlag, diesmal bei Martin Huith am 17.08. in der Woringer Einöde. Dieser zerstört Kamin und teilweise das Dach. Kein Brand entstand, und dadurch auch keine Alarmierung der Feuerwehr.

1900 - 1945

1900
An Weihnachten vernichtet ein Totalbrand, hervorgerufen durch Brandstiftung, das Anwesen des Bauern Ulrich Karrer, Woringen 83 (Altamman). An dieser Brandbekämpfung beteiligten sich 10 Feuerwehren mit insgesamt 336 Mann.

1904
Bei Jakob Tobler im Schättele brennt am 06. Mai das Wohnhaus. Ein Totalbrand durch Brandstiftung. Nur unglaubliche fünf Minuten nach Alarm traf die Feuerwehr bereits am Brandort ein, laut den Aufzeichnungen.

1905
Durch Brandstiftung entstand Totalbrand an einem Heustadel von Heinrich Staudinger am 30.10. aber die Feuerwehr wurde hierbei nicht alarmiert.

1908
In diesem Jahr brannte es zweimal im Juli: Am 03. ereignete sich bei Martin Karrer (Nr. 33) ein Waldbrand, der sich aber als ein Bodenfeuer entpuppte und durch Grabenziehen und die Verwendung von Sand aufgehalten werden konnte. Acht Tage später am 11. brennt es im Darast bei Gottlieb Walter (Nr. 13). Dieser Totalbrand verschlang das Hintergebäude, Wohn- und Ökonomiegebäude sowie noch Teile der Käserei. Über 200 Feuerwehrleute aus sieben Wehren waren hier im Einsatz.

1911
Wieder brannte es in den Einöden: Am 22. Juni hatte Matthäus Geiger einen Totalbrand zu beklagen. Mutmaßlich durch Brandstiftung entstand der Futterbrand. Wieder waren über 200 Kameraden aus sechs Wehren im Einsatz, als Entnahme stelle wurde der nahe Zellerbach genutzt. Fast 500 Meter Schlauch wurden gebraucht, es entstand glücklicherweise kein Schaden an Menschen.

1913
In den Einöden scheint die Brandgefahr durchaus höher zu sein als im Dorf. Bei Jakob Adam Walter, Darast (Nr. 19 1/3) schlug am 22. Juli der Blitz ein, aber ohne zu zünden. Am gleichen Tag ereignete sich im Schättele das Gleiche. Jakob Tobler (Nr. 23½) hatte ebenfalls Glück und der Blitzschlag konnte nicht zünden. Beide Male wurde die Feuerwehr mangels Feuer nicht gerufen. Aus dem gleichen Jahre ist ein Protokoll über die Einkleidung der Feuerwehr erhalten, das besagt, dass jeder Feuerwehrmann seinen Rock selber bezahlen muss und dieser nach vier Jahren in sein Eigentum übergeht, bzw. ihn gegen Handgeld von der Gemeinde leihen kann.

1914 - 1918
Der erste Weltkrieg fordert seinen Tribut: Sechs Kameraden unserer FFW blieben im Felde.

1916
Auch in diesem Jahr zucken Blitze vom Himmel. In der Molkerei in der Woringer Einöde schlägt am 10. August ein kalter Blitz ein, zu dem die Feuerwehr auch nicht gerufen werden muss.

1920
Wieder wird Gottlieb Walter im Darast vom Feuer heimgesucht. Um 3.45 Uhr am 21.Oktober ging der Hühnerstall durch mutmaßliche Brandstiftung in Flammen auf. Die 50 Helfer wurden der Sache problemlos Herr. Im gleichen Jahr wird außerdem die Gerätschaft für 25.000,- Mark um eine Saug- und Druckspritze erweitert.

Übung der Steigerzüge hinter dem Adlerwirt um 1920

1928
Bei Josef Link in der Kempterlandstr. Hs.Nr. 10 schlug am 15.August der Blitz ein. 135 Helfer rückten gegen den Totalbrand an. Sanitäter Ulrich Weidle feiert sein 50jähriges Dienstjubiläum und bekommt dafür den Ehrenkranz in Silber am weiß-blauen Band verliehen. Er ist Gründungsmitglied der FFW Woringen und war schon zuvor in der Pflichtfeuerwehr aktiv.

1930
In diesem Jahr kann die FFW Woringen ihr erstes größeres Jubiläum begehen. 50 Jahre nach der Gründung feiert das Dorf ihre Feuerwehr mit einem Festzug durch die Gassen.

1932
Die Mannschaftsstärke erreicht ihren Höchststand von 111 Mann. Am Ostersonntag, dem 16. April ereignete sich ein Waldbrand. Diesmal im Staatswald beim “Brändle”. In diesem Jahr geht die Zeit der Pflichtfeuerwehr zu Ende. Per Gesetz wurde die angegliederte Wehr, bestehend aus alten Männern jenseits der 60 Jahre aufgelöst. Auch in diesem Jahr beginnt die Motorisierung in der Woringer Feuerwehr. Eine Motorspritze vom Typ TS8 wird angeschafft. Um die Beschaffung zu erleichtern wurde die alte Handspritze, die bis dahin in Gebrauch war, verkauft. Diese “Verschrottung” der Handspritze der ersten Generation wird heutzutage sehr bedauert. Mit dem 01. Januar diesen Jahres wird das Amt des Adjutanten per Gesetz aufgelöst. Letzter Adjutant war Johannes Staudinger.

1939
Der Übungsbetrieb aus Übungen und Inspektionen wird von jetzt an durch eine neue interessante Variante ergänzt: Der Leistungswettbewerb kommt erstmalig in den Aufzeichnungen vor.

1939 – 1945
Zur Zeit des zweiten Weltkriegs wurden immer mehr junge Männer, aktive Feuerwehrkameraden zu den Waffen gerufen. 18 Kameraden kehrten nicht mehr von den Schlachtfeldern heim. Die entstandene Lücke in den Reihen der Feuerwehr wird nun auf besondere Weise versucht zu schließen. Nach Verhandlungen im Gemeinderat bildet sich heraus, dass ein Zug (12 Personen) von den Mädchen des BDM gestellt werden solle.

1943/44
Hier etwa begann der Übungsbetrieb innerhalb der Mädchengruppe. Auch in anderen Dörfern wurde entschieden, solch eine Frauengruppe zu etablieren. Hier wurde mit viel Fleiß mindestens alle drei Wochen unter Leitung des Kommandanten Johann Hüber geübt, mit Leiter und Spritze, um möglichst vollwertigen Ersatz zu bieten. Ein Rot-Kreuz-Lehrgang und der Umgang mit der Gasmaske wurde ebenfalls geprobt. In dieser Zeit wurde Woringen von Feuer verschont und so kam die Feuerwehr mit Frauengruppe nicht zum Einsatz.

1950 - 1999

1950
Nach dem Krieg beginnt der Übungsbetrieb wieder. Es werden 64 Mitglieder verzeichnet.

1955
Feuerwehr und Musikkapelle feiern Jubiläum. Die FFW ihr 75-jähriges Jubiläum und die Musikkapelle ihr 100-Jähriges (Später stellt sich heraus, dass die Musikkapelle schon 1826 bestand und nicht erst seit 1855).Die Feierlichkeiten bestehen aus Exerzier- und Brandübungen, Zug ins Gasthaus und anschließend großem Festessen mit Grußworten und Festreden.

1959
Von anno dazumal bis zu diesem Jahr wurde mit Hornsignal und Sturmgeläute die Feuerwehr alarmiert. Nun bricht ein neues Zeitalter an: Die elektrische Alarmsirene auf dem Rathausdach nimmt am 13.7. ihren Betrieb auf.

1961
Am 19. Oktober stürzt in den Woringer Wäldern bei Georg Kleß ein Düsenjäger vom Typ F84 Starfighter in zwei Stadel. Es gilt das Übergreifen auf den Hof zu verhindern. Die Fliegerhorstfeuerwehr Memmingerberg, sowie die FFW Kronburg halfen zusammen mit Woringen. Da die Kronburger Pumpe nicht einsatzbereit war, leistete die Woringer Pumpe Schwerstarbeit und überbrückte 700m Leitung von der Buxach bis herauf zum Brandherd.

Leistungsprüfung

Leistungsprüfung

1962
Was vor dem Krieg seine Anfänge in Wettkämpfen nahm, wird nun regelmäßig fortgeführt. Die Leistungsprüfungen werden Teil des Übungsbetriebes.

1968
Eine neue Motorspritze TS 8 wird angeschafft. Da ihr Vorgänger seit 1936 in Dienst steht, ist eine Erneuerung unerlässlich, um den Leistungsstand der Feuerwehr aufrechtzuerhalten.

1969
Großbrand in Woringen: Am 08. Oktober gegen 19 35 steht das Sägewerk von Christoph Karrer in Flammen. Besondere Gefahr ging hierbei von der direkt daneben stehenden Tankstelle aus. Dem geschickten Einsatz von Mensch und Material ist es zu verdanken, dass sich hier keine Katastrophe ereignete. Die Tankstelle sowie das angegliederte Wohnhaus konnte allein aus Woringer Kraft gerettet werden. Die anrückenden Nachbarwehren Grönenbach, Memmingen, Zell, Benningen, Wolfertschwenden und Lachen brauchten nicht mehr eingreifen und konnten wieder abrücken. Tags darauf flackerten noch einige Brandnester auf, die aber alle unter Kontrolle blieben.

1969 - Großbrand in Woringen

1970
Weiterer Bestandteil der Feuerwehrarbeit ist die Heuwehr. Überhitzte Heustöcke (ab 70°C) bedeuten bereits Brandgefahr. Bisher konnte nur durch mühsames Abtragen des Heustocks der Gefahr begegnet werden. In diesem Sommer schafft sich unsere Feuerwehr ein Heuwehrgerät an. Diese Gerätschaft ermöglicht durch Absaugen der heißen Gase, sowie durch Einblasen von Frischluft die Abkühlung des Heus. Ebenfalls in diesem Jahr das 90jährige Jubiläum der Wehr. Ein Festabend und eine Alarmübung wurden veranstaltet.

1972
In der Nacht auf den 16. August steht der Hof von Gemeinderat und Landwirt Albert Oexle in Brand. Da ein naher Hydrant nicht einsatzfähig war, wurde auf den Zellerbach ausgewichen, dieser musste aber zuerst gestaut werden, um genug Wasser zu erhalten. Das Wohnhaus konnte glücklicherweise gerettet werden.

1975
Das heutzutage schon traditionelle Sommernachtsfest wird in diesem Jahr zum ersten Mal bei Kamerad Joh. Karrer in einer Feldhütte abgehalten.

1976
Waldbrand am 29.6. in den Waldungen von Georg Ottinger (Darast) und A. Hölzle in einem Ausmaß von 600-800m. Bis zum nächstgelegenen Hydranten am Rechbergweg mussten 700-800m Schlauch verlegt werden.

1978
Schon die ersten Vorboten zum 100-jährigen Jubiläum kündigen sich an. Man diskutiert über die Anschaffung eines Löschfahrzeuges. Nach Zustimmung von Gemeinderat und Landratsamt kann das neue Fahrzeug LF 8 leicht am 23.9.1980 im Werk in Friedrichshafen abgeholt werden.

1980
Die Unterbringung des neuen Fahrzeuges LF 8 ist noch offen und muss bald geklärt werden.

1981
Das neue Fahrzeug LF 8 ist nun in Diensten der Feuerwehr, es wird im März über den Bau eines Feuerwehrhauses in Eigenleistung diskutiert, um die Frage der Unterbringung zu klären. Baubeginn im Sommer, Anfang August kann schon das Richtfest gefeiert werden. Die Arbeiten werden fortgeführt bis zur endgültigen Fertigstellung am 9.10.1983. Am 8. November brennt die ehemalige Oelmühle an der Buxach, bekannt als “Silberranch”. Die Brandursache bleibt ungeklärt.

1983
Dieses Jahr richtet die Feuerwehr das Dorffest aus, aber Höhepunkt im Jahreskreis war Anfang Oktober. Es wird das Feuerwehrhaus samt Notschlachtraum an der Zeller Straße offiziell eingeweiht. Nach Gottesdienst, Festzug und Festreden, wobei die finanzielle Hilfe der Gemeinde erwähnt wird, wird das Haus seiner Bestimmung übergeben.

1985
Am 24. September brennt das Gebäude des Adlerwirts. Neben Woringen waren auch Memmingen, Lachen, Zell, Grönenbach und Benningen am Brandort. Das Gasthaus mit Saal sowie das Rückgebäude konnten weitgehend gerettet werden.

1986
Der erste von drei größeren Einsätzen in diesem Jahr war am 10. Februar bei Familie Huith in Goßmannshofen. Hier brannte ein Feuer im Heizungskeller, der nur durch den Einsatz von schweren Atemschutz gelöscht werden konnte. Größerer Schaden konnte vermieden werden. In den Woringer Wäldern bei Familie Barth entstand ein Zimmerbrand am 9.4. durch Blitzschlag, zu dem wir auch gerufen wurden. Am 25. April der größte Einsatz des Jahres. Bei Georg Bögle in der Brunnenstraße brannte der landwirtschaftliche Teil des Anwesens ab. Die Wehren aus Woringen, Zell, Grönenbach, Lachen und Memmingen konnten das Wohnhaus mit einer Wasserwand schützen.

1987
Erneut ein Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens. Zeitungsbericht. Der Hof von Johannes Rehm brannte bis auf die Grundmauern nieder. Die 200 Feuerwehrleute aus Woringen, Grönenbach, Zell, Benningen und Memmingen kämpften nicht nur gegen die Flammen, sondern auch gegen die strenge Kälte in dieser Januarnacht. Minus 14° Celsius erforderten halbstündige Ablösung der Wehrmänner, die dann eine Aufwärmung dringend nötig hatten. Das ausgelaufene Löschwasser gefror sofort zu Eis, alles war spiegelglatt, an den Uniformen bildeten sich Eiszapfen. Nahe Nachbargebäude mussten ebenfalls gegen den starken Funkenflug geschützt werden, das Eis schmolz schon auf den Dächern, aber Nachbarschaftshilfe linderte die Strapazen. So konnte das Vieh in benachbarten Ställen untergebracht werden und die Wehren wurden mit heißen Getränken vorbildlich versorgt. Kleinere Einsätze waren noch ein Wohnungsbrand beim Weißkopfschneider (Salb Babette) am 26.11. wobei aufgrund starker Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung der Atemschutz eingesetzt werden musste. Abschließend wurde am 24.12 von Familie Jud über Telefon alarmiert, um nach einem Verkehrsunfall ausgelaufenes Öl zu beseitigen.

1988
In Oberbinnwang brennt das landwirtschaftliche Anwesen von Rudolf Sinner. Die 130 gerufenen Feuerwehrleute konnten an diesem 11.7. aber nichts mehr retten. Ein erfreuliches Ereignis war in diesem Jahr die Glockenweihe am 24.4. Bei herrlichen Wetter wurde die Rückkehr der neuen bzw. ausgebesserten Glocken vom ganzen Dorf und natürlich auch der Feuerwehr gefeiert.

1990
Hauptereignis dieses Jahres war zweifellos der Hilfstransport nach Rumänien. Die Vorbereitungen begannen am 17.1., bevor man am 1.Februar unter großer Anteilnahme der Dorfbevölkerung mit drei Sattelzügen, zwei Kombis und 20 Helfern aufbrach. Die bei der Spendenverteilung erfahrene große Dankbarkeit zeigte den Helfern, wie wertvoll die Güter für die dortige Bevölkerung sind. Am 8. Februar wurden alle Helfer mit Glockengeläute glücklich und unversehrt wieder in ihrer Heimat Woringen empfangen. v.l. Pfarrer Kemnitzer, Hans Walcher, Wilfried Schneider, Gottfried Honold, Werner Funk, Kurt Scholl, Florian Brader, Rainer Bögle

1992
Zwei Einsätze wegen Sturmschäden und dreimaliges Wässern des Sportplatzes waren die erwähnenswerten Auftritte.

1993
Gründung der Jugendfeuerwehr.

1994
Kommandant Gottfried Honold wird Kreisbrandmeister.

1995
Einweihung des neuen Fahrzeuges LF 16/12: Schon Jahre zuvor zeichnete sich die Notwendigkeit eines neuen Fahrzeuges ab, um für die technische Hilfeleistung auf unserem Teilabschnitt der A7 gerüstet zu sein. Nachdem Woringen seine eigene Auffahrt erhalten hatte, stand die Betreuung durch die Feuerwehr zur Diskussion. 1992 erste Sitzungen mit Gemeinderat und KBM Karg wegen Neuanschaffung. Am 20.05. konnte dann schließlich das neue Fahrzeug übergeben werden. Nach einer Abendandacht in der Kirche wurde im Peterhof die feierliche Übergabe vorgenommen. Danach führte der Festzug ins Feuerwehrhaus, wo nach Grußworten und Erinnerungsgeschenken noch ein rauschendes Fest bis in die Morgenstunden gefeiert wurde. Tags darauf stand das Fahrzeug für die Dorfbevölkerung zur Besichtigung zur Verfügung.

1995
Großbrand der Firma Cord in Memmingen. Überörtliche Hilfe wurde hier mit mehreren anderen Wehren geleistet.

1996
Im Juli brannte es gleich zweimal, aber nur in der Nachbarschaft: Zuerst stand das Pfarrhaus in Lachen in Flammen und nur wenige Tage später brannte der Reiterhof Wieslings nieder. Beide Male halfen wir den benachbarten Wehren bei der Brandbekämpfung.

1997
Im Januar diesen Jahres war der Großbrand der Firma Bio-Chema in Memmingen zu verzeichnen. Im April hielt uns ein umgestürzter Tanklaster auf der Autobahn in Atem, aber es lief glücklicherweise kein Heizöl aus, und wir wurden von einem größeren Einsatz verschont. Weiterhin kam es in diesem und in den folgenden Jahren zu vermehrten Einsätzen wegen vollgelaufener Keller in Folge von Wolkenbrüchen.

1998
In diesem Jahr keine Brandeinsätze, nur die Autobahn hielt uns auf Trab mit technischer Hilfeleistung, Autobränden und Verkehrsunfällen.

1999
Nennenswertestes Ereignis war zu Weihnachten der Sturm Lothar, wobei vielfach technische Hilfeleistung geleistet wurde. Abgedeckte Dächer mussten gedeckt und umgestürzte Bäume beseitigt werden.

Fahnenweihe im Jahr 2000

Unsere Wehr bekommt erstmalig in ihrer 120-jährigen Vereinsgeschichte eine Vereinsfahne. So starten wir ins 21 Jahrhundert mit einer Fahnenweihe sowie dem 120-jährigen Jubiläum gemeinsam mit unserem neugewonnenen Paten aus Zell. Aber alles der Reihe nach:

Wie bereits in der letztjährigen Generalsversammlung beschlossen feiern wir am Samstag, den 16. September 2000 unser 120-jähriges Bestehen zusammen mit der Fahnenweihe. Somit galt es zunächst einen Patenverein zu suchen. In einer außerordentlichen General-versammlung wurde mit überwältigender Mehrheit für unsere Nachbargemeinde Zell gestimmt. Auf unser förmliches Ansuchen wurde sodann durch den Zeller Vorstand und Kommandant im Februar 2000 mit einer Depesche unserem Patenbitten stattgegeben. Schließlich wurde die Einladung per Handschlag und Urkunde durch die Delegation aus Zell, sowie der Woringer Führung besiegelt.

von links 2.Vorstand Feuerwehr Zell Peter Schwarz, 1.Vorstand Feuerwehr Woringen Georg Kaiser, 1.Vorstand Feuerwehr Zell Georg Rauch, Kdt. Feuerwehr Woringen Gottfried Honold

Die Freiwillige Feuerwehr Zell erwartete uns sodann am 25. März 2000 um 20:00 Uhr in Zell im Gasthaus Adler um nach alter Väter Sitte unsere Bitte, eine Patenschaft öffentlich entgegenzunehmen. Also zogen wir mit großen Teilen der Bevölkerung, musikalisch mit den Woringer Musikanten begleitet, los in Richtung Zell. An der Grenze am Koppenloh mussten noch letzte „Einreiseformalitäten“ erledigt werden.

Jetzt waren alle Schranken gefallen und wir hielten Einzug in den Zeller Adler-Saal zur Begrüßung. Dort hatte die Zeller Wehr ihre Bedingungen gestellt, um in die Patenschaft einzuwilligen. Vorstand Georg Kaiser, Kommandant Gottfried Honold, unsere auserwählte Fahnenmutter Brader Marianne und Fähnrich Funk Werner mussten auf Holzscheiten kniend um die Patenschaft bitten und auf weitere Bedingungen eingehen. Anschließend musste kräftig Suppe ausgelöffelt und manch bittere Kröte geschluckt werden: Üble Nachreden haben künftig zu unterbleiben; Woringer Brände dürfen künftig nicht mehr zu spät an Zell gemeldet werden; die Geschichte mit der Zeller Pumpe - die vor dreißig Jahren nicht anlaufen wollte - ist auch zu vergessen; auf Zeller Flur müssen wir ab jetzt gehorchen; wir dürfen die Zeller Fahne niemals stehlen; die Woringer Fahrzeuge dürfen nie das Zeller Fahrzeug überholen und Brände sind in die warme Jahreszeit zu verlegen, um eiskaltes Bier zu vermeiden. Des Weiteren sind Brände in Woringen künftig brüderlich zu teilen ebenso wie die anschließende Brotzeit und das Bier.

Nach Stärkung und eingehender Beratung sind wir zu dem Ergebnis gekommen, den Zeller Forderungen mit kleinen Einschränkungen nachzugeben. Die Patenschaft wurde urkundlich niedergelegt und im gegenseitigen Einvernehmen haben die Vorstände (v. li. Georg Rauch und Georg Kaiser) die Patenschaft feierlich aus dem Patenschaftskrug begossen. Wir haben einen Paten für unsere Fahne gefunden und es wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Prost!!!!!

Zwischenzeitlich hatten wir uns auch um die Gestaltung unserer Fahne gekümmert und am 03. Juni war unsere Fahne endlich fertiggestellt. So fuhren der Festausschuss mit den Festdamen und ausgewählten Mitgliedern der Gemeinde fröhlich gestimmt zur Fahnenstickerei nach Schierling. Der ernannte Fähnrich Werner Funk und sein Stellvertreter Johannes Stephan wurden ausgerüstet und in ihre Aufgaben eingewiesen. Die Ausgestaltung der Fahnenbänder wurde noch besprochen und zu guter Letzt waren wir alle stolz unsere Fahne erstmalig schwenken zu können.

Als Motiv für die Dorfseite, auf der sogenannten Heimatseite, wurden auf blauem Samt die Dorfkirche, der westlich der Kirche angrenzende Peterhof mit Stadel sowie das „Woringer Häusle“ eingearbeitet. Hintergründig ist der Kellerberg dargestellt. Das zweistöckige Woringer Fachwerk-Häusle -erbaut 1823- diente einst als Austraghaus, in dem die Eltern des Bauern ihren Lebensabend verbrachten. Das „Woringer Häusle“ kann seit 1977 im Schwäbischen Bauernhofmuseum bei Illerbeuren als touristische Attraktion besichtigt werden, wohingegen die Zukunft des inzwischen unbewohnten Peterhof ungewiss zu sein scheint. Die Vereinsseite der Fahne wurde auf weinrotem Samt traditionell mit einem Feuerwehrhelm aus der Gründerzeit, gekreuzten Beilen sowie einer Leiter gestaltet. Unser Leitspruch „Helfen in Not – ist unser Gebot“ durfte natürlich nicht fehlen und wurde ebenfalls eingestickt. In der oberen Ecke erscheint das neue Feuerwehrzeichen und in der unteren Ecke unsere alte Feuerwehrspritze.

Die Dorfseite der Fahne: v. li. Elisabeth Sturm, Bettina Wassermann, Daniela Biechteler und Marina Manz.

Die Vereinsseite der Fahne: v.li.: Johannes Stephan, Werner Funk und Hans-Herbert Guggenberger.

Am 15.-17. September war es dann soweit. Alles unter Dach und Fach feiern wir unter der Schirmherrschaft des Landrates Dr. Hermann Haisch unseren 120. Geburtstag. So wurde nach den schweißtreibenden Aufbauarbeiten das langersehnte Festwochenende musikalisch mit den „Schwindligen 15“ bei gut besuchtem Festzelt endlich eröffnet. Nachdem wir schon mit zahlreichen Besuchern am 1. Festtag hoch zufrieden waren, wurden unsere Vorstellungen am darauffolgenden Großkampftag übertroffen. „Number Nine“ spielte in bisher ungewohnter Besetzung bei brechend vollem Festzelt vor fast doppelt soviel Besucher wie am Freitag.

Schirmherr Dr. Hermann Haisch mit Vorstandschaft und Fahnenmutter

Festprogramm der Freiwillige Feuerwehr Woringen - 120 Jahre & Fahnenweihe

Begrüßungsschild an der Dorfeinfahrt

Zeltaufbau

Getränkepause der Kameraden Florian B., Gottfried H., Georg K. und Werner F.

Die Schwindligen 15

Nach zwei kräfteraubenden Festtagen sind wir zwar erschöpft, dennoch motiviert und marschieren am Sonntagmorgen zum Festakt. Unsere Festdamen tragen die noch verhüllte Fahne mit den acht Fahnenbändern zur Weihe in unsere Kirche. Den Grußworten des Schirmherrn Dr. Haisch folgen festliche Worte durch MdL Miller sowie des KBR Gaum. Anschließend wurde die Fahne durch Pfarrer Adolf Kemnitzer und Klemens Geiger mit Gottes Segen getauft und von der Fahnenmutter Marianne Brader dem Fähnrich Werner Funk übergeben. Die acht Fahnenbänder, als Zeichen der Verbundenheit, wurden mit feierlichen Worten an die Fahne angeheftet und musikalisch vom Männergesangsverein Woringen und von der Zeller Blasmusik umrahmt.

Der anschließende kleine Festumzug wurde aufgrund starken Regens leider nicht ganz so besucht wie wir es uns gewünscht hätten. Im Festzelt eingetroffen begrüßte uns die Musikkapelle Zell zum musikalisch umrahmten Frühschoppen. So pflegten wir bis nach dem Mittagessen unsere Kameradschaft und stärkten uns für den anstehenden großen Festumzug. Der anhaltende Regen bescherte uns leider weniger Zuschauer wie erhofft, dennoch boten wir den zahlreichen Schaulustigen mit den festlich herausgeputzten Umzugswagen vom Dorf und den Nachbargemeinden ein ansehnliches Spektakel. Wieder im vollbesetzten Festzelt eingezogen, empfingen uns die Musiker aus Kronburg-Illerbeuren mit Pauken und Trompeten. Zum Festausklang sind wir beim abschließenden Höhepunkt angelangt, dem hochkarätigem Wett-Steinlupfen, was für alle Zuschauer und Teilnehmer aus Nah und Fern ein weiterer Augenschmaus war.

Die Woringer und Zeller Feuerwehr, vorweg Regen-Schirmherr Dr. Haisch und Bürgermeister Samuel Glatz

Der Festwagen unseres Patenvereins aus Zell, der über seine Grenzen hinaus uns vor Untergang schützen soll.

Der Festausschuss: von links: G. Honold, M. Brader, F. Brader, M. Herrmann, R. Einsiedler, Ch. Karrer, W. Funk, R. Kaiser, A. Brader, Th. Karrer, G. Oexle, A. Karrer, G. Kaiser, H.-M. Klotz, und W. Schneider

Die Festdamen: hinten v.l.: Melanie Honold, Martina Scheitzeneder
mitte v.l.: Bettina Wassermann, Daniela Biechteler, Silvia Karrer, Susanne Honold, Marina Manz, Janine Honold, Elisabeth Sturm
vorne v.l.: Andrea Zettler, Fahnenmutter Marianne Brader, Friederike Teschner, Anja Nusko

Wochen später, am 25. November, wurden alle Helfer ins Feuerwehrhaus eingeladen. Ihnen wurde mit Speisen und Getränken für ihre ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeit gedankt. Die Fahrzeughalle war gefüllt und unsere Helfer hatten sich gut amüsiert. Fotos von den Festlichkeiten wurden gezeigt und die Hartgesottenen hielten es sogar bis nach 5 Uhr in der Früh aus. Der Festausschuss -angeführt vom Kommandanten Gottfried Honold und unserem Vorsitzenden Georg Kaiser-hatte seine Aufgaben mit Bravour gemeistert und unsere gesamte Mannschaft hat sich in den letzten Wochen für dieses Jubiläum mächtig ins Zeug gelegt. Der Zusammenhalt unter den Feuerwehrkameraden sowie zwischen den Familien und Bürgern wurde gefördert und in der Dorfgemeinschaft hatten wir respektabel an Wertschätzung zugelegt.

Zu guter Letzt galt all jenen einen herzlichsten Dank auszusprechen, die es mit ihren Spenden überhaupt möglich machten, eine solch kostbare Vereinsfahne zu finanzieren. Zum ewigen Dank an die zahlreichen Gönner wurde eine Spender-Tafel angerfertigt und findet bis heute einen würdigen Platz in unserem Feuerwehrhaus. Vielen, vielen Dank!!!!!

2000 - heute

Jahresbericht2014

Jahresbericht 2014 (ca.4MB)

Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Woringen

Jahresbericht2014

Jahresbericht 2015 (ca.5MB)

Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Woringen

Jahresbericht2016

Jahresbericht 2016 (ca.8MB)

Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Woringen

Ehemalige Führung der FFW Woringen

1. Vorstand

seit 2008 Scholl Andreas
1996-2008 Kaiser Georg
1981-1996 Hartl Johann
1960-1981 Witzig Hans
1954-1960 Karrer Matthäus
1930-1954 Hasel Matthäus
1919-1930 Karrer Ulrich
1914-1919 Bgm. Kaiser Phillip
1897-1914 Bgm. Karrer Ulrich
1880-1897 Bgm. Karrer Johannes

1. Kommandant

seit 2008 Honold Hannes
2002-2008 Brader Armin
1991-2002 Honold Gottfried
1981-1991 Honold Hermann
1975-1981 Brader Helmut
1954-1975 Witzig Matthäus
1948-1954 Georg Kaiser
1946-1948 Huith Georg
1937-1946 Hüber Johann
1929-1937 Rabus Michael
1919-1929 Kaiser Johannes
1880-1918 Kaiser Christian

Adjutant

01.01.1937 Aufhebung des Adjutanten mittels Gesetz
1929-1937 Staudinger Johannes
1919-1929 Rabus Michael
1910-1919 Kaiser Johannes
1904-1910 Witzig Michael
1880-1904 Karrer Michael

2. Kommandant

seit 2003 Stephan Johannes
1991-2003 Klotz Hans-Martin
1980-1991 Honold Michael
1975-1980 Honold Hermann
1973-1975 Brader Helmut
1970-1973 Wolf Hans
1961-1970 Witzig Hans
1954-1961 Oexle Albert
1948-1954 Witzig Matthäus
1942-1948 unbekannt
1939-1942 Kaiser Johannes